{"id":10,"date":"2014-09-11T12:06:20","date_gmt":"2014-09-11T10:06:20","guid":{"rendered":"http:\/\/urban-creative-perspective.com\/?p=10"},"modified":"2019-03-25T23:25:22","modified_gmt":"2019-03-25T21:25:22","slug":"bachelor-thesis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/?p=10","title":{"rendered":"bachelor thesis"},"content":{"rendered":"<p><strong>Aufgabenstellung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stadt Greifswald stellt den st\u00e4dtischen Kontext der Aufgabe dar.\u00a0 Das Planungsgebiet f\u00fcr den st\u00e4dtebaulichen Entwurf bildet das zur Fleischervorstadt geh\u00f6rende Gel\u00e4nde des ehemaligen Kraftwagenausbesserungswerks (KAW), in unmittelbarer N\u00e4he zum Bahnhof und der s\u00fcdlichen\u00a0 Altstadt.<!--more--><br \/>\nIm Jahr 1863 wurde die Eisenbahnlinie Berlin-Stralsund fertig gestellt und der Bahnhof Greifswald, sowie die Eisenbahnhauptwerkstatt er\u00f6ffnet. Bis zu diesem Zeitpunkt existierte vor dem Fleischertor nur eine lockere Bebauung entlang der G\u00fctzkower Stra\u00dfe und der Langen Reihe. Der Verlauf der Bahnhofstra\u00dfe war durch die n\u00f6rdlich angrenzenden Wallanlagen und den Bahnhof selbst vorgegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Hallen des ehemaligen KAW stellen mit ca. 6.600 qm den gr\u00f6\u00dften Geb\u00e4udekomplex dar. Sie stehen unter Denkmalschutz und<br \/>\nsollen nachgenutzt werden. Weitere Geb\u00e4ude entlang der Bahnhofstra\u00dfe und der Pfarrer-Wachsmann-Stra\u00dfe sollten ebenfalls in die Neukonzeption eingebunden werden. Die \u00fcbrigen Geb\u00e4ude innerhalb des Areals werden noch gewerblich genutzt, k\u00f6nnen aber \u00fcberplant werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Zuge der st\u00e4dtebaulichen Sanierungsma\u00dfnahmen wurden zu dieser\u00a0 Zeit die Bereiche um das Bahnhofsgel\u00e4nde, der Busbahnhof, sowie die angrenzende Bahnhofstra\u00dfe verkehrstechnisch neu geordnet (\u201eBahnparallele\u201c). Eine besondere Rolle spielt dabei die verbesserte Verkn\u00fcpfung mit den s\u00fcdlich der Gleisanlagen liegenden Fl\u00e4chen (KFZ-Unterf\u00fchrung der Gleisanlagen im Vorbereich der KAW-Hallen und Fu\u00dfg\u00e4nger-Radweg-Unterf\u00fchrung Scharnhorststra\u00dfe). Diese Stra\u00dfenunterf\u00fchrungen sind in die st\u00e4dtebaulichen Konzepte zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Das Gebiet soll als neues Stadtquartier in den innerst\u00e4dtischen Kontext eingebunden werden. Durch seine Lage am westlichen Stadteingang bei Anreise aus Hamburg und L\u00fcbeck, dem (Fern-)Bahnhof und der unmittelbaren Nachbarschaft zum historischen Zentrum der Stadt \u00fcbernimmt es auch eine<br \/>\nbesondere Rolle in der Au\u00dfenwirkung der Stadt Greifswald. Das angrenzende Wohngebiet der Fleischervorstadt soll hier weiterentwickelt und um bisher fehlende Angebote, insbesondere Einzelhandel, erg\u00e4nzt werden. Die Entwicklungsm\u00f6glichkeiten des s\u00fcdlich der Gleisanlagen angrenzenden peripheren Stadtteils sollen ebenfalls thematisiert werden. Neben der Erartbeitung innovativer, kleinteiliger Wohnformen, ist die Nachnutzung der ehemaligen<br \/>\nKAW-Hallen als neues Zentrum, sowohl f\u00fcr Kunst und Kultur, als auch als Einzelhandelsstandort zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<p><strong>Konzepterarbeitung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Konzeptbeinhaltet die Weiterf\u00fchrung der Blockrand-Bebauungsstruktur der Fleischervorstadt (Osten). Die Einbindung der KAW- Halle infrastrukturell und st\u00e4dtebauliche wurde durch eine direkte Zufahrt von Richtung Osten vorgesehen. Die Unterteilung in einzelne Baufelder erfolgte durch eine Nord-S\u00fcd-Achse. Die daraus resultirenden Bl\u00f6cke wurden in ihrer Ausrichtung und Zuschnitt an Sichtachsen in die Altstadt von Greiswald optimiert.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12\" aria-describedby=\"caption-attachment-12\" style=\"width: 122px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Konzept.png\" rel=\"lightbox[10]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12 size-medium\" src=\"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Konzept-122x300.png\" alt=\"Konzept\" width=\"122\" height=\"300\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12\" class=\"wp-caption-text\">Konzept<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stra\u00dfenf\u00fchrung orientiert sich gr\u00f6\u00dftenteils an dem vorhandenen Stra\u00dfenrhythmus des angrenzenden Bestandsgebietes im Osten. Es entwickelt sich ein Netz, welches in angemessener Dichte die Siedlungsteile erschlie\u00dft und sich mit den angrenzenden Stra\u00dfen verkn\u00fcpft. Die Fu\u00df- und Radwege folgen dem neuentstehendem Stra\u00dfennetz und werden durch Gr\u00fcn und B\u00e4ume abgesetzt. Die Bahnfl\u00e4chen beschr\u00e4nken sich auf ein schmales Band s\u00fcdlich des Gebietes. In diesem Bereich entsteht ferner eine Bahnpromenade, die als \u00dcbergang und Verbindung zum s\u00fcdlichen Gebiet und als L\u00e4rmschutzeinheit dient.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">M\u00f6glichkeiten zum Parallelparken befinden sich in unmittelbarer<br \/>\nN\u00e4he zum Handel, ferner sind diese Stellpl\u00e4tze auch f\u00fcr die Anwohner nutzbar. Entlang der Bahnhofstra\u00dfe findet das Parken f\u00fcr die Bewohner der betroffenen H\u00e4user in einer Teifgarage statt.<br \/>\nDie Fahrzeuge fahren auf einer Seite in die Tiefgarage ein und auf der gegen\u00fcberliegenden Seite wieder hinhaus. Bei einem Teil der Reihenh\u00e4user befindet sich eine Garage direkt im Haus. Bei den anderen wird ebenfalls parallel zur Fahrbahn geparkt. Die Bahnpromenade erh\u00e4lt eine Zusatznutzung. Hier werden haupts\u00e4chlich Garagen untergebracht, welche zus\u00e4tzliche Stellplatzfl\u00e4chen bieten. Der Bereich am Bahnhof erh\u00e4lt einen gro\u00dfz\u00fcgigen Kurzparken- bzw. Park&amp;Ride-Bereich, wie auch, der sich anschlie\u00dfende, Einzelhandel.<\/p>\n<figure id=\"attachment_16\" aria-describedby=\"caption-attachment-16\" style=\"width: 168px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Schnitt01.png\" rel=\"lightbox[10]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-16\" src=\"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Schnitt01-125x300.png\" alt=\"Schnitt01\" width=\"168\" height=\"333\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-16\" class=\"wp-caption-text\">Schnitte der Geb\u00e4udetypologien und der Stra\u00dfen<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angestrebt wird eine Nutzungsmischung von Wohnen, Arbeiten, Dienstleistung und Erholung. Die Baufelder entwickeln sich im Kontext der angrenzenden Siedlungsteile was Richtung, Ma\u00dfst\u00e4blichkeit, Dichte und, zum Gro\u00dfteil, die Nutzung angeht,<br \/>\nDamit ergeben sich folgende \u201eEignungen\u201c:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">Mischnutzung aus Wohnen und Handel\/Dienstleisung an der\u00a0\u00a0\u00a0 Stra\u00dfe zur Halle<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">Einfamilienwohnen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">Gewerbliche Nutzung im Bereich des Bahnhofs<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">ehemalige KAW-Halle als multifunktionaler Veranstal<br \/>\ntungsort mit Theater\/Bar\/Caf\u00e9<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">Gewerbefl\u00e4chen s\u00fcdlich der Bahnlinie<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Zuge der st\u00e4dtebaulichen Konzeption f\u00fcr das gesamte Areal wurde durch die Analyse des bestehenden kutruellen Angebotes ersichtlich, dass die Stadt Greifswald einen neuen attraktiv\u00a0 gelegenen Theater-Standort ben\u00f6tigte. Aufgrund dieser Entwicklungen entstand ein eigenst\u00e4ndiges Nutzungskonzept f\u00fcr die ehemaligen KAW- Hallen. Das Konzept sieht eine multifunktionale Hallen-Nutzung (MUFUHA) vor, sowohl f\u00fcr Theaterveranstaltungen als auch f\u00fcr Messen, Vortr\u00e4ge etc.<\/p>\n<figure id=\"attachment_14\" aria-describedby=\"caption-attachment-14\" style=\"width: 253px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/perspektive01.png\" rel=\"lightbox[10]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-14\" src=\"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/perspektive01-146x300.png\" alt=\"perspektive01\" width=\"253\" height=\"352\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-14\" class=\"wp-caption-text\">Perspektiven der Halle und der Freiraumgestaltung<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das neue Quartier orientiert sich bei der Freiraumgestaltung an der angrenzenden Nachbarbebauung, somit wird auch im neuen\u00a0 Quartier das Prinzip der durchgr\u00fcnten Innenh\u00f6fe aufgegriffen. Ein gr\u00fcnes Band zieht sich entlang der Hauptstra\u00dfe des Quartiers hinauf zur Halle. Der einladende Quartiersplatz soll als Treffpunkt dienen, aber auch M\u00f6glichkeiten zur Veranstaltung von\u00a0 Wochenm\u00e4rkten bieten, um ein Zentrum innerhalb des Gebietes zu bilden.<br \/>\nDie Freiraumgestaltung der Halle, sowie des Bahnhofgebietes<br \/>\nist so gestaltet, dass sie miteinander verbunden scheinen, um so eine direkte Verbindung und gewisse Anziehung auf ankommende Touristen zu bewirken. S\u00fcdlich der Bahnlinien befindet sich ferner eine Kleingartenanlage, um den Anwohnern des Quartiers auch eigenen privaten Freiraum zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13\" aria-describedby=\"caption-attachment-13\" style=\"width: 422px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Masterplan.png\" rel=\"lightbox[10]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13 \" src=\"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Masterplan-300x280.png\" alt=\"Masterplan\" width=\"422\" height=\"382\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-13\" class=\"wp-caption-text\">Masterplan<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_11\" aria-describedby=\"caption-attachment-11\" style=\"width: 419px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Detailplan.png\" rel=\"lightbox[10]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-11\" src=\"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Detailplan-300x253.png\" alt=\"Detailplan\" width=\"419\" height=\"362\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-11\" class=\"wp-caption-text\">Detailplan<\/figcaption><\/figure>\n<p>In Zusammenarbeit mit una.knipsolina<\/p>\n<p>(http:\/\/www.knipsolina.de)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgabenstellung Die Stadt Greifswald stellt den st\u00e4dtischen Kontext der Aufgabe dar.\u00a0 Das Planungsgebiet f\u00fcr den st\u00e4dtebaulichen Entwurf bildet das zur Fleischervorstadt geh\u00f6rende Gel\u00e4nde des ehemaligen Kraftwagenausbesserungswerks (KAW), in unmittelbarer N\u00e4he zum Bahnhof und der s\u00fcdlichen\u00a0 Altstadt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":13,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[10,6,12,11,8,9,7],"class_list":["post-10","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-portfolio-bachelor","tag-analyse","tag-bachelor","tag-bestandsaufnahme","tag-greifswald","tag-konzept","tag-swot","tag-thesis"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":87,"href":"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10\/revisions\/87"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/13"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/urban-creative-perspective.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}